Sonntag, 8. November, 17 Uhr
Gabriel Fauré:
Requiem d-Moll für Chor, Soli und Orchester
Leevke Hambach (Sopran), Florian Günther (Bariton), Alma Klemm (Harfe), Ulf Lauenroth (Orgel), Kantorei der Klosterkirche Bordesholm,Camerata Kiel
Klosterkirche
Eintrittskarten 20€, Schüler:innen und Studierende frei
(Nachweis erbeten)
Vorverkauf: Ahlmannsche Buchhandlung, Bordesholm; Abendkasse
Gabriel Fauré (1845–1924) gehört zu den wichtigsten französischen Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Etwas klischeehaft, doch letztlich nicht ganz zu Unrecht hat man ihn mitunter den „französischen Brahms“ genannt.
Faurés Requiem op. 48 entstand zwischen 1887 und 1890. Weite, ruhige Melodiebögen und ungewohnte Harmoniewendungen vermitteln das sehr menschliche Gefühl gläubiger Hoffnung auf ewige Ruhe. Die tiefen Lagen von Chor und Orchester werden bevorzugt, beide Gesangssolisten haben innige und wirkungsvolle Soli. Der letzte Satz „In Paradisum“ fasziniert durch seine geradezu überirdisch-himmlische Aura. Das Werk erklingt in der Fassung von 1893 mit Hörnern, Streichern, Harfe und Orgel.
Außer dem Requiem sind die Sopranarie „Repentir“ von Charles Gounod sowie zwei weitere Kompositionen Faurés zu hören: das beliebte französischsprachige Chorwerk „Cantique de Jean Racine“ und das Impromptu op. 86 für Harfe solo.